Wie die Kiwi populär wurde

Meine Lieben,

wusstet ihr schon, dass die Kiwifrucht einzig durch einen Marketing-Trick berühmt und begehrt wurde? Nein? Willkommen im Club. Ich war auch sehr erstaunt als ich es gestern auf der Führung durch Kiwi 360 erfahren habe.

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Da die Kiwifrucht ursprünglich aus China nach Neuseeland gebracht wurde, versuchten die Neuseeländer sie zunächst unter dem Namen „Chinese Gooseberry“ (deutsch: chinesische Stachelbeere) zu vermarkten. Leider war dies aber alles andere als erfolgreich. Aber ein schlauer Kopf bemerkte, dass die Kiwifrucht, wenn man den Stiel dranlässt und sie waagerecht hält, aussieht wie der Kiwi-Vogel.

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Also wurde die Frucht kurzerhand in Kiwi umbenannt und ist seit vielen Jahren der absolute Exportschlager Neuseelands.

Sehr überrascht war ich darüber, wie viel Arbeit in der Produktion dieser Früchte steckt. Zunächst müssen die Trieben gesichtet und aussortiert werden, dann muss dafür gesorgt werden ,dass die Pflanzen keinen Frost abbekommen (hierfür stehen extra Windräder auf den Plantagen – zuvor haben Hubschrauber dafür gesorgt). Anschließend werden die Blüten von mehreren tausend Bienen bestäubt. Dies ist übrigens nur während insgesamt 6 Tagen möglich. Da erstaunt es mich doch ein wenig, dass die Früchte bei uns für teilweise 19 Cent das Stück zu kaufen sind.

Im Moment läuft die Erntezeit gerade auf Hochtouren.

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Wenn der Zuckergehalt passend ist, sind die Früchte erntereif, auch wenn sie noch steinhart sind. Auf dem Seeweg in insgesamt 60 Länder reifen die Früchte dann nach. Wenn ihr eure Kiwis daheim länger frisch haben wollt, legt sie einfach in den Kühlschrank. Hier in Neuseeland werden die Früchte, welche nicht exportiert werden, bei genau 0,5 Grad Celsius gelagert, da bei dieser Temperatur der Reifeprozess gestoppt wird.

Die Führung war wirklich interessant. Und da die Kreuzfahrt-Saison gerade vorüber ist, hatte ich sogar das Glück einer Privat-Führung 🙂

Ich habe hier auch eine neue, sehr schmackhafte Frucht entdeckt – die Feijoa. Sie schmeckt wie eine Mischung aus Kiwi, Banane, Ananas und Erdbeere.

Auf dem Rückweg zum Hostel musste ich einfach nochmal einen Stopp beim wunderschönen Ohope-Beach einlegen und mal wieder am Meer spazieren gehen. Ach ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie gut mir das tut.

meer ohope ohope meer 2

Kunst am Strand:

Strandkunst ohope

 

Ein wahnsinnig schöner Ausblick:

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So nun werde ich den sonnigen Montag hier am Strand genießen.

Sonnige Grüße

Martina

Schatten

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